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Fürſtin Daſchkow, Graf Panin, Geheimrath Teglow, Generallieutenant Wegmare um ſie verſammelt.
Zuletzt erſchien Frau von Mellin, die ſchöne Ama⸗ zone, welche das Regiment Tobolsk als Oberſt kom⸗ mandirte, im grünen militäriſchen Ueberrock, den klei⸗ nen dreieckigen Hut kokett auf das Toupet geſtülpt, die Reitpeitſche in der Hand. Zu ihr wendete ſich die Kaiſerin zuerſt.
„Setzen Sie ſich zu Pferde, liebe Mellin“, rief ſie noch immer erregt,„theilen Sie ſcharfe Patronen an Ihre Soldaten aus und führen Sie das Regiment hierher zur Ablöſung der Garden Eilen Sie.“
Der ſchöne Oberſt ſalutirte und flog dann rau⸗ ſchend aus dem kaiſerlichen Schlafgemache.
„Eine neue Verſchwörung der Garden“, fuhr Ka⸗ tharina fort,„will die Empörung gegen mich kein Ende nehmen? Was wollen die Menſchen, die ſich un⸗ ter meine Räder werfen, wie wahnſinnige Indier vor den Wagen ihrer Göttin? Ich muß ſie zermalmen und ich will doch kein Blut ſehen. Seit zweiundzwan⸗ zig Jahren iſt kein Schaffot in meiner Hauptſtadt auf⸗ gerichtet worden, heute will ich aber ein Exempel ſta⸗ tuiren! Graf Panin, eilen Sie in die Kaſerne unſerer Garden und ſprechen ſie den Verführten zu; Sie, Tag⸗ low, verſammeln den Senat. Ihre Truppen, General
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