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„Kennt ihr meine Stimme?“
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„Wer ſpricht alſo mit Euch?“
„Die Kaiſerin.“
„Gut. Hört alſo, was ſie zu Cuch ſpricht“, fuhr Katharina fort,„Euch erwartet der Tod auf dem Rade und vor dem Tode die grauſamſte, entſetz⸗ lichſte Qual, ſobald Ihr nur den geringſten Wider⸗ ſtand leiſtet; ſobald Ihr Euch aber gutwillig feſſeln laßt und Euere Mitverſchworenen nennt, ſchenke ich Euch das Leben und die Freiheit.“
„Schwöre, Katharina.“
„Mein Wort genügt. Ergebt Ihr Euch alſo?“
„Ja, wir ergeben uns.“
Der Riegel wurde zurückgeſchoben. Samarin und ſeine Leute traten ein und legten die beiden Verſchwo⸗ renen in Ketten. Als man ihnen die Larven abnahm, erkannte man in ihnen zwei Officiere der Garde. Die aiſerin ſetzte ſich hierauf ſelbſt an den Tiſch und üieß ſich die Namen ihrer Mitverſchworenen diktiren. Es war eine lange Liſte.
Als ſie zu Ende war, befahl die Kaiſerin, die Beiden in Gewahrſam zu bringen, dann ließ ſie die Fürſtin Daſchkoff, Orloff und ihre anderen Getreuen wecken. Samarins Compagnie wurde in ebenſo viel


