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„Was mag das wieder ſein?“ rief die Gutsfrau. „Sehen Sie doch, keine Ruhe.“—
„Aber ich bitte, das iſt intereſſant“, verſicherte der junge Geiſtliche.
„Ja, wie heißt denn der Hochwürdige eigentlich, wenn man fragen darf“, bemerkte Celina.
„Pater Antoni Motolſti“, antwortete er erröthend. 3
„Hören Sie doch, welcher Lärm; darf ich nach⸗ ſehen?“
Die Gutsfrau beeilte ſich ein Fenſter zu öffnen. Im Hofe hielt ein Knecht einen Bauer mit grauem Haare und verbiſſenem fahlen Geſichte beim Kragen. Der Alte ſuchte ſich loszumachen und ſchrie über Unrecht.
„Was iſt das?“ rief die Herrin herab.
Der Koſak, Lukaſch und andere liefen herbei.
„Ein Dieb“, rief der Knecht, der den Mann hielt.
„Wer iſt es?“
„Hrehora aus Labje, er hat zehn Garben Weizen geſtohlen.“
„Lüg' und krepir' Du Türke“, ſchrie der Mann.
„Was kannſt Du ſagen“, ſprach die Gutsfrau.
„So ſprich“, rief Pater Antoni hinab.
„Ich habe Robot gehabt bei der Ernte geſtern“, ſprach der Alte, indem er ſich bei jedem Worte wieder loszumachen ſuchte,„und ſie haben mir auf den Wagen
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