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Polnische Mütter : historische Novelle / von M. Roskowska
Entstehung
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beſſerung unſerer inneren Zuſtände ſo offen ausgeſpro⸗ chen hat.

Was kümmert uns dieſe Mißbilligung? meinte Stanislaw, der nie ſo hoffnungsvoll und ſiegesgewiß ge⸗ weſen war, als grade jetzt, obwohl er niemals zu den Zaghaften gehörte.Unſer Heer iſt, Dank der Vorſorge des Reichtags, verſtärkt und mit allem Nöthigen ver⸗ ſehen, und brennt vor Eifer, ſich zu ſchlagen.

Und dann haben wir auch einen mächtigen Rück⸗ halt an Preußen! warf Domenik hin.

Ja, Preußen iſt unſer natürlicher Bundesgenoſſe! ſagte der General.Es iſt ſein eig'ner Vortheil, ſich ſo feſt an uns zu ſchließen, wie es der König ſeit einigen Jahren that. Es wird davon eben ſo viel Gewinn ha⸗ ben, wie wir!

Damit waren Alle einverſtanden.

Und nicht allein um des Vortheils willen iſt und muß Preußen unſer Bundesgenoſſe ſein! ſagte die Ge⸗ neralin.Rußland ſtrebt nur nach Vergrößerung ſeiner äußern Macht, nach Erweiterung ſeiner Grenzen; wirk⸗ licher Fortſchritt iſt ihm fremd, trotz des Anſtrichs von Bildung, den Peter und Katharina ihrem rohen Volk aufzwangen. Es kann alſo niemals Sympathien für uns haben, denn es begreift unſere Beſtrebungen nicht, hält ſie