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war natürlich, und zwar, da Konrad auf einem Kreuzzuge begriffen, trat Friedrich allein mit ſeinen Anſprüchen hervor.
Richard von Hohenſyburg, bei ſeiner An⸗ hänglichkeit an die Hohenſtaufen, ſah der Wahl mit der größten Spannung entgegen, und konnte nicht unterlaſſen, ſich dem Bruder ſeines Jugend⸗ freundes anzuſchließen und ihm für alle Fälle ſein Schwerdt anzubieten. So zog er mit Friedrich von Hohenſtaufen gen Mainz, wo die deutſchen Fürſten behufs der Kaiſerwahl in großer Menge, ja ſogar mit Heeresmacht zuſammen kamen. Die erſten Vorſchläge für den Thron bezeichneten Friedrich, Lothar von Sachſen und Leopold, Markgrafen von Oeſterreich als die Geeignetſten. Aber Erzbiſchof Adalbert von Mainz, der alte Feind des ſaliſchen Stammes, der dieſe Feind⸗ ſchaft auch auf die demſelben verwandten Hohen⸗ ſtaufen übertrug, lenkte die Wahl und ſuchte mit allen Mitteln Lothar von Sachſen auf den Thron zu bringen. War doch Lothar der Zögling ſeiner Machinationen gegen Heinrich V. geweſen, ein
Haupt der aufrühreriſchen Vaſallen, dabei ein 25
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