Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1822)
Entstehung
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Unter den, von einer langwierigen Bela⸗ gerung unzertrennlichen Uebeln, iſt wohl der Mangel an Lebensmitteln eines der groͤßten. Girona empfand dieſes Uebel eben in ſeinem ganzen Umfang, als eine anſehnliche Zufuhr, durch Liſt und Tapferkeit, in die Stadt ge⸗ bracht wurde. Dieſes Gluͤck hatte man aber⸗ mals dem jungen Helden zu danken, den man ſtets in der Mitte der drohendſten Gefahren ſchweben ſah. Aber diesmal wurde er von ei⸗ nem gemeinen eataloniſchen Krieger unterſtuͤtzt, der, nach verſchiedenen vergeblichen Verſuchen in den Platz zu gelangen, ſich an die Spitze einiger, von ihm ermuthigten, Landleute ſtellte, und mit ihnen in die Stadt eindrang. Der Hauptzweck des Kriegers war jedoch, ſich mit dem tapferen und doch ſtets traͤumenden Offi⸗ cier, der das ſchwankende Schickſal Gironas unterſtuͤtzen half, zu vereinigen. Er fand ihn,

fiel zu ſeinen Fuͤßen, und bezeigte eine unmaͤ⸗

ßige Freude. Der gemeine Krieger war der Zigeuner Carlos, und der Officier kein anderer als Don Manuel d'Altamonte.

Die Ankunft des treuen Zigeuners beru⸗

higte das Gemuͤth ſeines Gebieters. Durch