gen beilegen ließ, wollte ihn mit allem Blend⸗ werk der Pracht und Groͤße umgeben; ſo⸗ wohl um allen falſchen Deutungen ein Ende zu machen, als auch um den ſtolzen Spaniern zu zeigen, daß, da ſie ihn zum Gegenſtand ihrer Liebe erhoben habe, ſie auch wuͤnſche, man moͤge ihn dem gemaͤß ehren.
Der neue Marquis de Joaffra war nicht lange gluͤcklich. Sein empfindungsreiches Herz fuͤhlte bald eine Leere, die er ſich vergeblich zu verheimlichen ſuchte. Das Gluͤck verliert ſchnell ſeine Reize, wenn alle Wuͤnſche bis zur Ueber⸗ ſaͤttigung befriediget ſind. Das Gewiſſen des Grafen mahnte ihn unablaͤſſig, daß er der Taͤuſchung eines Augenblicks die Ehre, die Gefuͤhle der Natur, und die der Menſchlichkeit aufgeopfert habe. Sich auf ſeine außerordent⸗ liche Nachgiebigkeit ſtuͤtzend, noͤthigte ihn ſeine Gemahlin, ungeachtet ſeines Widerwillens, wieder bei Hofe zu erſcheinen. Ihre Abſicht ging dahin, ihn zu den hoͤchſten Ehrenſtellen zu erheben; aber alle ihre Raͤnke ſcheiterten an den liſtigeren und geheimeren der alten Hoͤflinge. Der Marquis, deſſen Beurthei⸗ lungskraft nicht vom Stolz geblendet war,
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