Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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Ton, der an das Leben auf dem Lande erinnert. Nur das einfoͤrmige Seufzen der durch das Steuerruder gebrochenen Welle, klang in meine Ohren. Eine ſchwache Schranke trennte mich von der Vernichtung. O, meine Almai⸗ de! nur deine letzten Schwuͤre ketteten mich an das Leben, und mein Muth errang neue Staͤrke, als ich der Tage des Friedens und der Liebe gedachte, die ich mit dir verlebte.

Gluͤckſelige Kindheit! Nur allzuſchnell verſchwundene Jugendjahre! Ich will ſie ſaͤmmt⸗ lich in meine Erinnerung zuruͤckrufen, ich will mich noch einmal in dem Gluͤcke berauſchen, von Almaiden zu reden.

Ich hatte meine Studien auf der Univerſi⸗ tat Cervera begonnen, und erhielt bei einer oͤffentlichen Pruͤfung den erſten Preis. Ich hielt den Kranz, nach dem ich mit Eifer ge⸗ ſtrebt hatte, in meinen Haͤnden. Eine zahlrei⸗ che Verſammlung uͤberhaͤufte mich mit Gluͤck⸗ wuͤnſchen, und meine Nebenbuhler, noch zu jung und unbekannt mit den menſchlichen Lei denſchaften, um eiferſuͤchtig uͤber meinen errun⸗ genen Sieg zu ſeyn, gaben mir wiederholte Beweiſe ihres Wohlwollens. Aber mitten un⸗