Teil eines Werkes 
Erster Theil (1822)
Entstehung
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KIII

größere Sorgfalt, und unterhielt ihn von der

Hoffnung, welche ich hegte, ihn nach Man⸗

reſa, ſeinem vermuthlichen Geburtsorte, wie es aus dem Verhör zu erhellen ſchien, zuruͤck ſenden zu können. Er antwortete mir nicht, betrachtete mich aber mit unabläſſiger Auf⸗ merkſamkeit, und als ſuche er ſein geſchwaͤchtes Gedaͤchtniß zu ſtaͤrken. Mit einer wohlwol⸗ lenden Bewegung naͤherte er ſich mir, unter⸗ druͤckte dieſe aber alsbald. Ein ſchwaches Lächeln gab ſeiner Phyſiognomie einen unbe⸗ ſchreiblichen Ausdruck von Guͤte, verwandelte ſich aber ſogleich in die Falten des Miß⸗ trauens und des Schmerzes. Er ſeufzte tief und verſank aufs Nene in ſeine ſtumme Me⸗ lancholie.

Die geringe Beſſerung, welche man an

ihm bemerkt hatte, war blos die letzte An⸗

ſtrengung ſeiner Natur, die gegen einen, durch

Entbehrungen aller Art, auch noch mehr durch

die weit empfindlicheren Leiden der Seele, ge⸗

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