193
Der gegenſeitige Gruß von Mutter und Sohn war ſo kalt, als waͤren ſie ſich einan⸗ der fremd, und die Zerſtorung der Eremi⸗ tenklauſe ruͤhrte ihn nicht ſehr, als Bertha dieſes verkoͤndete. Sie aber wurde von der Nachricht des Ohms ergriffen, daß Hugo, wegen ſeiner leichtſinnigen Worte uͤber das Fraͤulein von Mansfeld, mit Walthern zu einem Gottesgerichtskampf gehen muͤſſe. Auch dem Burgvogt bangte vor der Zu⸗ kunft; er war ſo einſylbig, daß ſeine Nichte nicht drei Worte von ihm hoͤrte. Hugo's naͤchſte Nachbarn, die Monche,— anfangs bei ſeiner Züruͤckkunft ſehr mißgeſtimmt, weil ſie glaubten neuen Plagen und Unbil⸗ den ausgeſetzt zu ſeyn,— blieben wider Erwarten von ihm verſchont.
Einige Tage vor St. Jakobi waren be⸗
reits eine anſehnliche Zahl edler Grafen.
n. 13
——


