dem der Pfoͤrtner das Kloſterthor geoffnet, den ihm entgegentretenden Abt.
„Zieht ein im Namen des Herrn, edler Graf von Mansfeld, und laßt's Euch ge⸗ fallen, wie Ihr es bei uns findet!“ erwie⸗ derte dieſer.— Der Pater Kellner mußte ſogleich etwas zum Imbis auftragen und mehrere Pokale mit gutem Wein kredenzen.
Nachdem Walther ſeinen Becher haſtig geleert, fragte er den Abt:„Wollt Ihr, heiliger Vater, uns wohl mit einem guten Rath in unſerer bedraͤngten Lage beiſtehn?“
„„Amt und Pflicht erheiſchen es ſchon, Jedem in dieſem Falle zu dienen, ſo weit es mein Wiſſen und meine Einſichten ver⸗ moͤgen,“ erwiederte dieſer.
Nun erzaͤhlte abwechſelnd der, Graf und Walther das Schickſal Adelheids und die hoͤchſt vermeſſene Erkläͤrung Hogo's. Der Raub des Fraͤuleins war bereits dem Klo⸗ ſter nicht mehr unbekannt.


