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„Hin muß ich, armer Vater!“ ſagte Walther am andern Tage zum Grafen, „hin zu dem ehrloſen Buben, und meine Adelheid von ihm erbetteln oder erkaͤmpfen. An der Spitze Eurer Mannen ziehe ich vor ſein Raubneſt, und ich will nichts unver⸗ ſucht laſſen.“ 3
Graf. Von Herzen gern gewahr ich Euch meine Leute; aber ich furchte zu ſehr, daß Eure Hoffnungen getäuſcht werden. Mit
Gewalt durft' Ihr nun aber ſchon Adelheids wegen nichts erzwingen; auf einen Kampf
mit Euch wird er ſich auch nicht einlaſſen, weil er von Eurem Muth und Eurer Uoberle⸗ genheit zu derbe Proben hat. In die Raͤu⸗
berhoͤhle duͤrft Ihr ſelbſt noch weniger.
Walther. Ich ſende zuvor unſern


