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zuruͤckkehrte, wollte er ſogleich fort nach Wolfsthal, und bat flehentlich den Grafen um einige ſeiner Knappen und Knechte.
„Um Gottes willen, Graf Mansfeld! Ihr ſeyd ja Adelheids und jetzt auch mein Vater, und Ihr, mein theurer Pfleger, ſchlagt mir die Huͤlfe nicht ab! Ich muß noch dieſe Nacht des Buben Burg erſtuͤrmen, um meine Geliebte ſeinen verfluchten Haͤnden zu entrei⸗ ßen, ja muͤßt' ich auch den Teufel ſelbſt er⸗ wuͤrgen!“
„Oder hoͤchſt wahrſcheinlich ſelbſt erwuͤrgt werden!“ erwiederte Bodo.
Graf. Mit Gewalt richten wir gegen dieſen heimtuͤckiſchen Boͤſewicht nichts aus.
Walther. Aber wie kann ich ruhig ſeyn, bevor ich meine Adelheid gerettet?
Graf. Ihr zweifelt doch nicht, lieber Wal⸗ ther, daß ich mit allen meinen Mannen das Aeußerſte verſuchte?— Gegen dieſen ehrloſen Suͤnder kann nur Liſt angewendet werden⸗ Bodo. Selbſt die Mahnungen des


