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des Vaters und der Uebrigen, den braven Eduard nach laͤnger als Jahresfriſt wieder zu umarmen. Wohlwollend ſchuͤttelte der biederherzige Burgherr Walthers Hand und gab ihm ſeine Freude zu erkennen, daß ſein Sohn ſich einen ſo edlen Freund erworben. Feſtlich wurde der Abend beim Schmauſe, unter dem Klange der kredenzenden Po⸗ kale und mannichfaltigen Erzählungen, voll⸗ bracht. Den naͤchſten Morgen zog Walther von dannen.( 4 „Sprecht bei meiner Waldine einen Au⸗ genblick vor; meldet ihr meine gluͤckliche Zuruͤckkunft aus dem gelobten Lande und ſagt ihr, daß ich nicht zogern wuͤrde, ſie ſo bald als moͤglich mit treuer Liebe zu be⸗ gruͤßen!“ war der geheime Auftrag Eduards an ſeinen Freund, der auch von dieſem puͤnktlich beſorgt wurde. Geruͤhrt und herz⸗ lich empfing ihn der alte ehrliche Berndt, aber die groͤßte Freude ſtrahlte auf Wal⸗


