ſtes Eigenthum dem Herzog von Padua zu ſei⸗ nen Sommervergnuͤgungen einraͤumen mußte, in das liebe Weimar gefloͤchtet.) Mein er⸗ ſter Beſuch neulich war nur fluͤchtig: heute unterſuchte ich alles genauer. Das ſchoͤne Vorderhaus hat wenig gelitten, ohngeachtet Kugeln ſelbſt durch den, von Oeſer gemal⸗ ten und ſo herrlich verzierten großen Saal geſchlagen hatten— aber, wie beſtellt, durch die hintern Fenſter herein, durch die vordern hinaus. Daß viele der herrlichen, mehr als mannſtarken Baͤume ganz oder halbzerſchmettert umherlagen, daß ganze Partien ausgeſuchter Pflanzungen niederge⸗
treten ſind, daß das Mittelgebaͤude uͤbel
weggekommen, daß ſelbſt die getodteten Pferde noch nicht alle unter die Erde ge⸗ bracht ſind, u. dergl. m.— das denken Sie ſich ſchon ſelbſt. Aber wie es in den hin⸗


