Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1816)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

welcher ſauber liniirte Blaͤtter, groß nume⸗ rirt ſtacken. Auf den erſten ſieben und drey⸗ ßig ſtanden denn die ſchon abgeſchriebenen

Choraͤle, an der Ecke eines jeden das Da⸗ tum der Vollendung, und unten ganz klein

mit Rabenfeder: Deo juvante, Weishuh- nius, L. M. Das Werk war recht gut, beſonders in ſo weit es Note fuͤr Note das Hillerſche Choralbuch abgeſchrieben enthielt: in der Zuthat von des Gevatters Hand aber hatte die Phantaſie freylich keinen hoͤhern Schwung gewonnen, als etwa bey einem tyroler Dudeldum. Doch o wie woͤr es mir moͤglich geweſen, dir, reblicher Weiß⸗

huhn, dieſes dein muͤh⸗ſeel ig angepflanz⸗

tes Paradiesgaͤrtlein mit der kritiſchen Sonde zu durchſtochern, oder gar mit dem Eiswaſ⸗ ſer des Spottes zu begießen! Nur fleißig ſo fort, redlicher Gevatter, ſagte ich, in⸗