Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1816)
Entstehung
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Leſer bon Bildunz fur MWuſik kennen dies Spiel mnſtreitig noch naͤher, als andere Leute, da es gewiſſermaßen ein muſikaliſches iſt; ſie wiſſen mithin, es ſey eine Art Kreiſeln,

wo aber, ſtatt des gewoͤhnlichen Werkzeugs,

eine hohle, holzerne Kugel, mit einem Loche

verſehen, vom Faden lvögelaffen wird, welche dann, Ronne genannt, ſich aufs ſchnellſte um ſich ſelbſt bewegt und graͤulich heulet= was nun eben den Spaß macht: ſie ſauſet und ſchnaubet aber, die Nonne, je nachdem ſie mehr Kraft zum Tanz hat, im Grund⸗ ton mit der großen Lerz in der zweyten DOotabe, oder, bey weniget Kraft, in je⸗ nem mit der Quinte-

Hatte Gottlieb mich in den melodiſchen Theil der Tonkunſt geleitet, ſo zogen mich die Nonnen ſehr nätuͤrlich in den harmoni⸗ ſchen. Wir haben uns, begann ich, durch