Ein zweyter Wagen rollte in den Hof⸗ Lucie konnte nicht uͤberleſen, was ſie ge⸗ ſchrieben hatte. Sie ſiegelte ſchnell, und eilte hinab, den alten, treuen Pfarrer auf⸗ zuſuchen. Er wußte ja ſo viel, daß er nun alles wiſſen durfte. Eben war er angekon⸗ men, und eben zerſtreueten ſich die kleinen Gruppen der Gaͤſte in den Garten. Lucie draͤngte ſich an den Pfarrer, zog ihn von den Andern ab, bekannte alles, und ſchloß, er ſolle, er muͤſſe helfen. Genannt hatte ſie den Geliebten nicht, um nicht auch ihm wehe zu thun. Der gute Alte war auch be⸗ ſcheiden genug, nicht naͤher nach ihm zu fragen. Das war wol gut: aber er ſollte
doch auch ein wenig außer ſich kommen,
meynte Lucie. Das geſchahe aber gar nicht. Zwar hoͤrte er Lucien mit geſpannter Auf⸗ merkſamkeit zu, zwar druckte er ihr ſo
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