76. „nein, Lucie, mehr wage ich nicht laut zu „wuͤnſchen: ja, es ſoll dies auch das ein⸗ „zige Mal ſeyn, daß ich meinen Hoffnun⸗ „gen verſtatte, laut zu werden, wenn ich „nicht ſo gluͤcklich bin, deren Beſtaͤtigung „von Ihnen ſelbſt zu erfahren. Glauben
„Sie, daß ich jede Freyheit des Andern,
„wie viel mehr die Ihrige, zu achten und
„zu ſchonen weiß, ſelbſt dann, wenn ſie
„mir ſchmerzlich wehe thut. Goͤnnen Sie „mir Zutrauen, zeigen Sie ſich mir, ganz
„wie Sie ſind: das iſt, was ich bitte, was
„ich mit Vertrauen erwarte. Ich werde „aus Ihren Blicken abnehmen, ob ich Ih⸗ „nen mehr ſagen, ob ich einige Zeit bey „Ihnen verweilen, ob ich mich dem ſchoͤnen „Hange, der mich zu Ihnen fuͤhrt, weiter „uͤberlaſſen darf. Ich ſende Ihnen dieſen „Brief durch einen Expreſſen, damit ich


