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„Sie ſind“, ſagte Lorimer entſchloſſen,„für ſich zur üblen Stunde gekommen, Sir, aber für die un⸗ glückliche junge Frau zur heilſamſten. Ihre Ver⸗ laſſenheit hat mich endlos gequält. Laſſen Sie mich in kurzen Worten ſagen, welch' Trauerſpiel ſpeben in Woodhill aufgeführt worden. Denn die Zeit drängt; ſchon ſeh' ich die Pferde vorführen. Ihr Landsmann Hubert hat mit oder ohne Schuld die Leidenſchaft eines ſchönen Mädchens aus einer unſerer erſten Fa⸗ milien in Südcarolina erweckt. Wir Südearoliner ſind Hitzköpfe. Ihr Vetter, ein alter Liebhaber und von wahnſinniger Leidenſchaft verblendet, hat ſie ge⸗ rächt. Er hat Hubert geſtern früh im Duell erſchoſſen. Er hat ihn ermordet, denn er handelte als ein Wahn⸗ witziger. Hubert war ein edler, großmüthiger Menſch. Das Herz blutet mir, wenn ich daran denke, wie er von einem meiner Landsleute, von einem meiner Freunde behandelt worden! Zehn Jahre von meinem Leben gäb' ich darum“, ſetzte er, ſich vor die Stirn ſchlagend, hinzu,„könnt' ich die gräßliche Geſchichte ungeſchehen machen. Aber ich will es beſchwören, mein Freund handelte im Wahnwitz, er war unzu⸗ rechnungsfähig. Gehen Sie, Sir, tröſten Sie die arme, junge Witwe! Das glücklichſte Paar, das je auf Erden lebte, ſagen die Leute. Und das arme


