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wieder andere ſahen ſtumpf vor ſich hin. Das Froh⸗ locken der rohen Straßenjugend begleitete ſie, mit Mühe konnte die Polizei ſie abwehren, ſo anmaßend 3 geberdeten ſich die jungen Burſchen im Vollgefühl ihrer
Wichtigkeit als Erben der Volksſouverainetät. Auch von den Aelteren ſahen viele ſchadenfroh aus, die mei⸗
ſten gleichgültig, einige wenige blickten die Unglücklichen mitleidig an.
Klotilde war, dem Gedränge aus dem Wege zu gehen, in die Thür eines Ladens getreten, der um einige Stufen über die Straße erhöht war. Die Laden⸗ frau und ihre Gehülfin ſtanden neugierig vor der Thür.
„Das iſt Mrs. Benton's Köchin“ ſagte die Erſtere, „die mit dem rothen Turban, die ſo weint und ſchluchzt. Es iſt das undankbarſte Geſchöpf von der Welt; ſie hatte gute Tage und kriegte Geſchenke über Geſchenke. Aber der Geldgeiz iſt in das Volk gefahren; da hat ſie von dem hohen Lohn in Neuyork gehört und dar⸗ über vergißt ſie alle Treue und Pflichten.“
„Sehen Sie, wie gleichgültig und trotzig die da an
der Seite ausſieht“, erwiderte das Ladenmädchen, ein hübſches, überputztes Ding, das die großen, verlan⸗ genden Augen bald die Straße hinauf, bald hinunter
ſchickt, irgend einen Bekannten zu erſpähen.„Dieſe Leute haben doch ein ganz ſtumpfes Gefühl!“


