— 150—
gegeben haͤtten, ihn anzuerkennen, ſobald dieſe
vollzogen ſey, ohne ſich irgend etwas anderes aus⸗
zubedingen, als ihre Gewiſſensfreiheit. Dieſe Briefe wurden durch Perez dem Koͤnige vorgelegt, der ſie alsbald füͤr die Handſchrift des Prinzen von Hranien erkannte, und da er ſich in Gegen⸗ wart der Prinzeſſin Eboli ſeinem Schrecken uͤber— ließ, ſo benutzte ſie dieſen Augenblick, ihm die Antwort zu erzaͤhlen, die Don Juan ehemals dem Prinzen Karlos gegeben hatte, als dieſer auf ſeine uneheliche Abkunft anſpielte. Sie erinnerte den Koͤnig auch an den Stolz, mit dem Don Juan den Beifall der Armee von Granada aufnahm, wo die Soldaten, hingeriſſen von irgend einer ſchoͤnen That, die er verubt hatte, in ſeiner Ge⸗ genwart ausriefen:„Das iſt der wahre Sohn des Kaiſers.“ Sie rief ihm die Hartnaͤckigkeit, mit welcher er darauf beharrte, Koͤnig bon Tunis werden zu wollen, in das Gedaͤchtniß zuruͤck, ſo wie den Verluſt von Gouletta, das er aus Rache
. —


