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als ich einer Anfeuchtung der Zunge, denn er erzählte mir alle ſeine Thaten und Fahrten von Dreißigacker.
Die durchlauchtigſte Herzogin und den alten Bech⸗ ſtein lobte er mit vieler Wärme. Den letztern wegen ſeiner Gelehrſamkeit und ſeines derben Weſens, die er⸗ ſtere wegen ihrer Leutſeligkeit gegen die Forſtakademiker beſonders an Hofbällen. Dabei gerieth er einigemal in die ſichtbarſte Begeiſterung und beſonders, wenn er ſich in ſeiner Erzählung der Worte bedienen mußte:„die Herzogin ſagte zu mir“ kniff er die Augen feſt zu, wie ein Mädchen vor Liebesluſt, ſetzte die Linke in die Seite, ſchob die Unterlippe bedeutend vor und hielt den Meſſer⸗ griff darunter, gleichſam um die Brücke der Unterlippe bei dem Uebergange dieſer gewichtigen Worte gehörig zu unterſtützen. Weniger Anſtrengung koſteten ihm die Na⸗ men ſeiner edlen Freunde der Grafen von Plettenberg, Bodelſchwing, Fürſtenberg, Prrtnkewitſchtz, Michalsky, Proſtnitzky und anderer. Als er fand, daß mich dieſe Materie ſehr anſprach, that er die Frage: waren Sie nie bei Hofe? Ich ſagte, mein Incognito erlaube mir keine nähere Erklärung.
Da iſts! da iſts! ſehn Sie wie Sie Sich decouvrirt ha⸗ ben. Bei dieſen Worten ſprang er auf, rannte zur Thür, riß ſie haſtig auf und rief die Treppe hinunter: Ilschen, Ilschen, komm geſchwind einmal herauf! Dann ſetzte er ſich wieder zu mir, und bat um die Gnade, mir ſeine Frau vorſtellen zu dürfen, die auch bald darauf ins Zimmer trat und zwar von der ganzen ſiebenköpfigen Stammhalterſchaft begleitet. Die kleinſten hielten ſich an


