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Das Document : eine Familiengeschichte / von R. E. Han
Entstehung
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nicht nur vielleicht manchen Baum, auch die alten lieben Geſichter vermiſſen, welche ſonſt Deinen Garten Dir theuer und heimiſch machten; darum iſt es beſſer, Du ſiehſt Deine Heimat nicht wieder, ſie lebt um ſo ſchö⸗ ner in Deiner Erinnerung fort. Einen gleichgültigern Ort kann man nach Jahren wieder beſuchen, ſich über die Veränderungen, welche indeſſen mit ihm vorgegan⸗ gen ſind, freuen oder wundern, oder auch ſie mit gerin⸗ gem Intereſſe betrachten, aber eine Stätte, welcho uns an das Herz gewachſen iſt, muß man niemals ver⸗ laſſen oder ſich nur auf kurze Zeit von ihr trennen. Alles verändert, ganz verändert finden, das thut bitter weh.

Der junge Mann flüſterte die letzten Worte nur, als ſpräche er zu ſich ſelbſt. Seine Gattin verſtand den Grund ſeiner Trauer nicht ganz, aber ſie empfand, daß ſie eine wunde Stelle in Alfred's Gemüth berührt

hatte; deshalb ſchlang ſie leiſe den Arm um ſeinen Nacken und küßte ihn. Er zog ſie innig an ſich und ſagte:Es iſt wahr, wohin das Auge blickt, findet es Blüten, die Rebenhügel ſind auch ſchon grün, und bald werden wieder die Zugvögel aus England und Norddeutſchland kommen, um den Rhein auf und ab zu fahren und ſeine ſchönen Ufer kennen zu lernen. Darum müſſen wir jetzt die Tage noch recht ge⸗