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nicht glucklich, ich war unzufrieden und weinte oft in der Stille, unfre Kleinen waren heftig und eigenſinnig; allein alles ward anders.“
„Ja, mein Vater!“ rief Gennaro, und um⸗ faßte die Knie des Greiſes mit heftiger Innigkeit und heißen Thraͤnen;„ich will Euch alles geſte⸗ hen: mein innerſtes Weſen war gegen Euch em⸗ poͤrt und ließ mir keine Ruhe; ich fuͤhlte mein Unrecht nur halb, das Eurige aber ſtand mit Flammenſchrift in meiner Bruſt. Jetzt ſteht ſie nicht mehr da; das ſanfte Gemuth der Mutter, ihre klugen Vorſtellungen haben jene in Liebe und Sehnſucht geſchmelzt; von ganzem Herzen flehe ich Euch um Verzeihung an!“
„Was ſagte denn Donna Anna?“
„Sie lehrte mich, daß Eure Liebe zu mir noch nicht ausgeſtorben ſey, daß dieſe, Ench ſelbſt unbewußt, in Eurem ganzen Zorne lodere, daß ſelbſt Eure unverſohnliche Erbitterung in der⸗ ſelben ſeinen Grund habe; jeden Andern, ſagte ſie, der ihm weniger theuer war, wuͤrde er nicht werth gefunden haben, ſo zu haſſen.“


