261 M „Pater! das kann Vincenzs i ben; er iſt ein redlicher Mann!“ „Ja! denn er hat ſeine Schub erkannt und— doch iſt er mit dem eigenen Wil⸗
len uneins; das iſt kein gutes Zeichen, und
Recht m er gewiß auch nicht daran, wenn er Euch etwas verſchweigt, woran Euch viel⸗ leicht in Eurem Herzen ſehr gelegen b es zu wiſſen.“
„Was will das ſagen? Redet! Ihr
ſchweigt jetzt auch etwas, was ich zu wiſſen begehre.“
„Eocellenza! der prieſterliche Eid binbet meine Zunge.“ ₰
„Rede, Monch!“ rief der Greis und er⸗ griff ſein Schwert; ſeine Augen ſpruͤhten Ju⸗ gendfeuer und et z rothete ſeine alten Wangen
„Ich muß 6uch d den gehorchen,“ erwie⸗ derte Cyrillo leiſes„aber ich begehe dergeſtalt eine Suͤnde gegen die heilige Kirche, welche durch milde Gaben zu verſohnen alsdann Eu⸗


