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te ich auch wo nißn ich ſie denn ſuchen?“ „Habt Ihr denn Signor?“ ſtagie Vincenzo. 3 „Nein! Rein! ihm? nie!“
„Das iſt das Erſte; Belingt der er⸗
leichterten Bruſt! L
So weit kam Vincenzo oft; er wagte aber
nichts mehr zu ſagen, er furchtete die ſchlum⸗ mernde Heftigkeit ſeines Herrn wieder zu er—
wecken, denn er ſah recht gut ein, daß die⸗ ſe nur ruhte, ohne vertilgt zu ſeyn, und daß ſie leicht mit erneuerter Gewalt hervor⸗
brechen koͤnnte; jetzt war nichts da, was jene reizen konnte, denn Alle befolgten ſei⸗ nen Willen mit Zittern; kein neuer Verdruß beunruhigte ſein freudenloſes Leben. Ricciar⸗
do war von ſeinen Unterthanen nicht geliebt;
ſie ſahen ihn immer finſter und ſtrenge; er ſcheute jeden muntern Klang, und die Kin⸗
der dutften ſich nie ſeinem Hauſe nahen, denn
ihre Freude und wildes Geraͤuſch konnte er
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