250 W ſchloſſen, die nicht das Alter und das Un⸗ gluͤck, welches ſie mit ihren Mienen ver⸗ ſcheucht, wuͤrdiget; dort iſt man ganz allein. Schenkt wir lieber dieſe, Eure Majeſtaͤt, weil Ihr mir doch eine ſolche Gnade zugedacht
habt.“
„Gern!“ erwiederte der Regent lächelnd, „wenn Ihr damit zufrieden ſeyd; um die Beſitzung wird wohl keiner Euch beneiden! noch heute ſoll der Schenkungsbrief ausge⸗ fertigt werden. Lebt wohl, General!“
Don Ricciardo kehrte langſam und tief⸗ ſinnig nach der Herberge zuruͤck; zu gleicher
Zeit mit ihm kam der Schenkungsbrief ſchon
an; er ſteckte ihn in ſeinen Buſen. „Vincenzo! wir wollen abziehen,“ ſagte er,„ich bin verbannt!“ „Verbannt? Gaͤtiger Gott!“ „Nun, nenne es wie Du willſt! der Ko⸗
nig hat mir einen Orden, meinen Abſchied.
und die Inſel Kapri geſchenkt. Ich nehme mein Vermoͤgen mit, und gebe fuͤr inmet


