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ſie liebte, und mußte einer Liebe entſagen, die weder Glück ſchenken, noch Glück mehr em⸗ pfangen konnte.
Madame Dervilliers beſuchte ihre Nichte denſelben Morgen; ſie ſprach von dem Aben⸗ teuer der frühen Morgenſtunde, und ließ eini⸗ gen Verdacht hervorblicken. Madame de Lo⸗ ſtanges, dem großmüthigen Rückhalt des Herrn de Lehon entſprechend, ſagte kein Wort, das jenen beſtärken konnte. Sie zeigte nur an, daß ſie, ermüdet durch das Nachtwachen bei der Tochter, und noch nicht ganz von dem Schreck erholt, den ganzen Tag hindurch in ihrem Zim⸗ mer bleiben wollte. Ihr wahrer Grund war Furcht, Eugen wiederzuſehen. Hoffte er, ſie noch zu täuſchen? hatte er wirklich die Abſicht, es zu thun? konnte er meinen, daß ſie der Fa⸗ bel des Herrn de Lehon einigen Glauben beige⸗ legt hatte. Wie würde er ſich in der Zukunft benehmen? Wie konnten die beiden Männer, die Feinde geworden, ſich mit einander vertragen? „O! Amelie! Amelie!“ ſeufzte Madame de


