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überſpannten Traumbild ergeben haben; allein er gefällt ſich nun darin, und ich finde in die⸗ ſer Trennung von der Welt Anlaß, inich ganz der Erziehung meiner theuren Anéis zu wei⸗
„Sie fürchten, mich vermuthen zu laſſen,
Marie! daß Sie auf meine Liebe, und das
Glück, das Ihre ſtete Nähe mir einflößen wird, einigen Werth legen können!“ entgegnete Eu⸗
gen.„Sie finden Vergnügen daran, mich zur
Verzweiflung zu bringen.“
„Sie kennen mich ſchlecht, Eugen!““ verſetzte Marie.„Sie haben mich bei dem Geräuſch des Zuſammenſchlagens des äußeren Gitters, bei dem Lärm des Zuſchließens, bei dem
Anblick der errichteten Schranke bleich werden ſehen; nicht aus Furcht aber, hier auf lange Zeit eingeſchloſſen zu ſeyn, ſondern bei der Vor⸗ ſtellung, daß dieſe Wohnung Ihnen mißfallen
werde; daß Sio ſich vielleicht einmal mit der⸗ ſelben Sehnſucht von ihr entfernen werden, als Sie ſich jetzt in ſie verbannt haben.“


