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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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Verſuch, um Ihre gute Laune durch unbefrie⸗ digte Reugier auf die Probe zu ſtellen; es ſoll aber nicht gelingen ſie zu verderbenz ich ſetze meine gute Laune dagegen. Und nun raſch zu den uͤbrigen Geſchenken, um das Vezirſtuͤckchen zu vergeſſen.

Ja wohl Vexirſtuͤckchen! ſſit Guſtav, der in den Schriftzugen des Orakelſpruchs Ulla's Hand erkannt zu haben meinte, und daher ſo behutſam, wie er es thun konnte, dieſe Axels Blicken entzogen hatte; doch huͤtete er ſich wohl, die allgemeine Fröhlichkeit durch ſichtbare Ver⸗ ſtimmung zu ſtören. Indeſſen war dieſe doch nicht ganz Hedwiga's liebendem Blicke entgangen, welcher der Anblick der unheimlichen Erſcheinung, ohne daß ſie ſich ſelbſt Rechenſchaft ablegen konnte warum, ein lebhaftes Erſchrecken ganz gegen ihre Gewohnheit eingeflößt. Die Mitternacht über⸗ raſchte die Fröhlichen noch bei Tiſche, und lange nachher verweilten ſie in heitern Geſpräͤchen, die wirklich das geheimnißvolle Geſchenk ganz in Vergeſſenheit gebracht zu haben ſchienen, bis die mit Schellen behaͤngten Pferde vor Axels Schlit⸗ ten ihn zur Abreiſe mahnten.