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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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daß herzliche, freundliche und heitere Empfindun⸗ gen auf eine kuͤnſtliche und eigne Art ſich aus⸗ zuſprechen bemüheten; Guſtav nur fühlte ſich, gegen ſeinen Willen, durch das kleine Geſchenk, das ſeiner Meinung nach von Hedwiga herruͤhrte, ein wenig verletzt. Es war fein und zart, doch kam es ihm vor, daß die Art, wodurch es in ſeine Haͤnde gebracht wurde, ſich nicht ſo lebhaft und herzlich ausſprach, als er ſich beſonders in dieſem Kreiſe gegen die, welche ſeinen Namen trug, geſtimmt empfand. Deſſen ungeachtet fühlte er ſich immer heitrer und feſter in dem Laufe des Abends an die Anweſenden hingezogen.

Die kleinen Gaben waren noch nicht ganz ausgetheilt, und der Genius trat ſo eben aus dem Kabinette mit einem neuen Geſchenke in der Hand, als plötzlich die entgegengeſetzte Thuͤre, die auf den Vorſaal fuͤhrte, mit Lärm aufſprang und auf der Schwelle ſich eine kleine weiße Ge⸗ ſtalt zeigte, mit einer rothen Muͤtze, die beim er⸗ ſten Anblicke Zweifel erregte, ob ſie den wirk⸗ lichen Kinkenjes, der Landesſitte gemaß, vorſtellen ſollte, oder die Spuckgeſtalt des Hausgeiſtes ſey⸗ Scharf faßte ſie den Kreis in's Auge, und rollte