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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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weggebannt, lächelte aus allen Zuͤgen, ſtrahlte aus den klaren Augen.

Kaum hatte die alte hochgeſchmuͤckte Dienerin

Hedwiga's das Theeapparat, und das wohlſchmek⸗

kende Gebackne, das eigens fuͤr dies Feſt zubereitet wird, und deſſen man ſich heute früͤher als ge⸗ wöhnlich bedient, weggenoͤmmen, als ein kleines zehnjähriges Mädchen aus der Nachbarſchaft, das ſich ſchon lange der Wohlthaten der Schloßbewoh⸗ ner zu erfreuen gehabt, halb wie ein Genius, mit kleinen weißen Flügeln angethan— freilich gegen die Sitte der Landleute— aus der Thüre eines in⸗ neren Zimmers trat, und auf den Kamin hin⸗ deutete. ſnt

Da ſchwebte auf ein Mal, wie es ſchien aus den Flammen des Kamins, ein großer weißer Vo⸗ gel mit goldgefiederter Bruſt— der Phonix mag es wohl geweſen ſeyn— zu des Oheim's Fuͤßen hin. Er hob ihn laͤchelnd auf; damit war frei⸗ lich der Zauber verſchwunden, denn es fand ſich, daß der Vogel eigentlich nur aus Pappe beſtand.

Indeſſen war er recht zierlich zuſammengeſetzt, und

ſelbſt in der Nähe ließ er ſich recht gut betrachten, welches nun auch der Oheim und die Uebrigen