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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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die in politiſcher Hinſicht hochſt geſpannt auf die naͤchſte Zukunft waren! Eine größereAnnähe⸗ rung als ſeit Jahrhunderten hetrſchte zwiſchen Adel, Bürger und Bauernſtund“ Es ſchien, als wäre der erſte geneißt, auf den größten Theil ſeiner Vorrechte Verzicht zu leiſten, welche doch unter den jitzigen Verhältniſſen mehr läſtig als vortheil⸗ bringend waren, um den andern Staͤnden es dadurch einleuchtender zu machen, daß diesſchönen Worte von Freihrit, die der Konig immer im Munde führte, nur Syrenengeſänge wären, die Nation uber das Netz zu täuſchen, das ik nach der Ueberzeugung der aufgeklärteſten Männer des Landes ſtraffer und ſtraffer um ſie zuſammenzog⸗ Aber die lauten Aeußerungen der Seit⸗könnin nur, in ſofern ſie Einfluß auf die innern Geſinnungen des kleinen Kreiſes, deſſen Schickſale dieſe Blaͤtter aufbewahren, hatten, ein Gegenſtand unſerer Be⸗ trachtung ſeyn. Und ſoriſt es genug zu beme n, daß beide Freunde, die ihre Nation, ihr Vater⸗ land, und beider angeſtummte Rechte über Alles liebten, und dieſe behaupten zu muͤſſen glaubten, ſich unter gleichgeſinnten Freunden nicht ſcheueten, ſich Gefühlen hinzugeben, die ihren Herzen wohl