kete hinuntergeſchickt hatte,„verſchmähen Sie ein kleines Geſchenk, das Ihnen gebührt, nichtz“ — Er reichte ihr ein kleines zierliches Kaͤſichen; Sie öffnete es; ein koſtlicher, neu eingefaßter Schmuck ſtrahlte ihr entgegen⸗„Wie?“ fragte ſie verwundert. e n „Der Schmuck meiner ſeligen Mutter, nur ſo wie es der Geſchmack erfordert.“ „Nein, lieber Graf!“ fiel ſie ihn unterbre⸗ chend in die Rede,„nein! Und ohnedem, Sie wiſſen ich trage nie Juwelen, und werde ſie nim⸗ mer trägen.“ n6 6. „Immerhin! s krut wihim nur zu wiſſe, daß Sie etwas, was mir theuer iſt, i meinem Andenken aufbewahren.“ 6 „Etwas was Ihnen theuer iſt, Guſtav! nun ja, das will ich gernz nur keine Juwelen, die für mich als ſolche nur wenig Werth haben.— G⸗ ben Sie mir,“ fuhr ſie mit größerer Waͤrme fort,
als er je bei ihr wahrgenommen,„geben Sie mir Ihren Pudel, wenn Sie ihn entbehren wollen und er mir folgen will!“ Sie buckte ſich, um ihn zu liebkoſen, und das Thier ſchmiegte ſich wirklich an


