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reizenden Mädchens noch herdorhob, obgleich hin und wiedet die Wirkung funkelnder Diamanten nicht verſchmaͤht war, welche doch nur dazu dien⸗ ten, die Ohnmacht ihrer Flammen neben den lebendigeren, aus dem dunkelblauen Himmel in ulla's Blicken, noch deutlicher zu zeigen, trat ſie, von der hochgeputzten Tante begleitet, unbefängen, heiter, mit ruhrender Theilnahme um den laͤcheln⸗ den Mund, herein. Zwar ſchien der fluͤchtig umher⸗ iriende Blick etwas zu vermiſſen, und ein leiſe be⸗ bender Zug zeigte ſich um ihre Lippenz doch war dieſet ſogleich wieder verſchwunden, als ſie Hed⸗ wiga, ihre innig geliebte Jugendfreundin, umarmt hatte, die auch ihre Faſſung ſogleich beim Herein⸗ treten der Fremden wieder gewonnen. Dem Bruder aber gelang dieſes nicht ſo leicht. Die flammende Röthe, die wie ein Blitz ͤber ſeine Wangen fuhr, und eben ſo ſchnell wieder ver⸗ ſchwand, entging der Aufmerkſamkeit des Vaters nicht, der gewiß die fruͤhere Bekanntſchaft geahnt haben wuͤrde, wenn die vollige Unbefangenheit, der höfliche und doch fremde Gleichmuth, womit ulla, als Hedwiga den Bruder vorſtellte, dieſen grußte, ihn nicht freudig belehrt haͤtte, daß Axels


