ſie befremdet an, und bemerkte nun erſt mit Verwunderung, daß das Zimmer, worin er ſich befand, nicht zu ſeiner Aufnahme ſchien..
„Habe ich Sie recht— Guſn!“ rief er betroffen.
„Lieber Guſtav!“ verſetzte ſie,— Sie Wort— ich habe Ihnen, gebietenden Umſtänden nachgebend, meine Hand geliehen, darum muß ich mich auch in einer Lage behaupten, die mir die Ausſicht gewähren kann, wenn die Verhaͤltniſſe es geſtatten, Snn Ihre Freiheit zuruͤck zu geben.“
„Wie Hedwiga?“ erwiederte Guſten heftig⸗ „Bei Gott! ſo habe ich es nicht gemeint! aus freier Wahl ich um Ihre Hand angetragen, und mit Dank habe ich ſie empfangen unter der Verpflichtung eines rechtſchaffenen Mannes, die Gattin ſeiner Wahl in Ihnen zu verehren.— Fuͤhlen Sie nicht, daß wir uns vielmehr be⸗ muͤhen muͤſſen, alles, was gegenſeitig uns ein⸗ ander entfremden koͤnnte, zu beſeitigen.“


