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loßte ſich bei der kien Betühtung von ben Gemaͤlde.
Guſtav ſtand betroffen, uͤberraſcht, hte — War es vielleicht die Wirklichkeit der Gegen⸗ wart, die mit ungeheuchelter Wahrheit ſich bleiſchwer an die Flügel ſeiner Phantaſie hing, welche von dem Zauber dieſes Bildes gehoben, ſchon im raſchen Fluge begriffen waren, Verheißungen der Vergangenheit mit Erfüllungen der Zukunft zu verwirren. Genug, die ſtarren, immer truͤben Blicke, die auf dem Bilde ruheten, tranken in langen Zuͤgen keine Erquickung, nur ſeltſame Unruhe, nie geahnte Unzufriedenheit ein, die um⸗ ſo tiefer wurzelten, je weniger es ſchien, als koͤnnten dieſe nachtblauen, ſchelmiſchen und doch ſo gebietenden Blicke ſolche Gefuͤhle einflößen. Die friſchen Roſen der Wangen, das feine anziehende Lächeln des Mundes, das— gegen alle Regeln der Kunſt— wie es ſchien, einen feinen Streif blendend⸗ weißer Zähne, welcher die ſchwellenden Lippen an⸗ muthig ſpaltete, ſehen ließ, die hellen Locken, die zierlich geordnet wie eine Lichtglorie das Antlitz umwallten, begegneten wie neckend ſeinen Blicken.
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