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Er entfaltete es und lasz Mein lieber Graf! ½ „Es geziemt mir nicht zu grollen, ugch
„es in meiner Lage etwas nicht Ungewoͤhnliches
„ſeyn ſoll, weil meine ſtill gehegten Wuͤnſche
„an einem blinden Riff geſcheitert ſind; em⸗
„pfangen Sie nichts deſto weniger als einen Be⸗
„weis meiner unveraͤnderten Geſinnungen dies
„kleine, Ihnen ſchon längſt beſtimmte Geſchenk.
„Uebrigens werde ich, meines Verſprechens einge⸗
„denk, Ihnen die Stelle in meinem Reichsrathe,
„die immer von Ihrem Geſchlechte bekleidet ge⸗
„weſen, aufbewahren, bis Sie, mit der Vater⸗
„wuͤrde geſchmuͤckt, dieſe würdig. einnehmen
0.
Ihr wohl affectionirter gönig.„
Guſn fuͤhlte ſich wehmuͤthig erweicht, er glaubte die milde vergebende ecniln glichen Wohlthäters ſeiner früheren Jahre zu hoͤren, und als wolle er eine geheime Schuld abbitten, ſuchten ſeine feuchten Blicke noch ein Mal das hochgeſchaͤtzte Geſchenk, das ihn des unangenehmen Gefuͤhls uͤberhob, die vorige be⸗ glückende Gunſt verloren zu haben. Er bog ſich


