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Faſt fruͤher, als ſie erwartet hatten, trat Hed⸗ ig in einem Augenblicke, wo n den S verlaſſen, zu ihnen herein.
„Zufaͤlle,“ ſagte ſie leiſe mit— Stim⸗ me,„gehoren in die Anſichten der Religion, die ich Euch und mir ſelbſt zu danken habe, nicht hinein. Ich ergebe mich in den Willen einer gu⸗ tigen Vorſicht, die mir wenigſtens Kraft verlei⸗ hen wird, den Geſinnungen treu zu bleiben, die mich zu dieſem Schritte beſtimmt haben. Ich reiche dem Grafen meine Hand; aber verweigert auch mir eine Bitte nicht. Laßt nie meinen
Bruder, nie irgend einen Dritten merken, wie theuer mein Braͤutigam dieſem Herzen iſt. Er darf es nicht ahnen.— Mein, unſer Gluͤck waͤre unwiederbringlich verloren, wenn ich ihm ein liebekrankes Weſen entgegentraäte.“ n
Sie verſprachen es, und Hedwiga lag, be⸗ z von Thraͤnen der Ruͤhrung, in ihren Ar⸗ men, als Axel ſich wieder zu ihnen geſellte.„Ich ergebe mich, Bruder, Deinen und des Paters Wuͤnſchen,“ wiederholte ſie,„doch nur unter Bedingungen, die ich ſelbſt ihm und dem Gra⸗ fen vorlegen werde.“


