der Ebene zu aus dem dunkeln Tannenwald
herunterſchlängelte.
„Die Sonng iſt im Aufchen⸗ ſ i 5
ſich hin,„Sie muß bald hier ſeyn“ „Wer Mutter?“ fragte Arwed neugierig; denn nur bei hochſt ſeltenen Gelegenheiten nahm Guri* zu der Stunde, wo Tag mit Nacht, oder Nacht mit Tag wechſelte, Beſuch in der Hütte an. „Die zweite Lebendige,“ erwiederte ſie ruhig, „deren Blut in jenem Cryſtall ſchwimmt.“ „Wie 7 rief Arwed erſtaunt!“ das Fräulein wird hieher kommen, wird den harten Felſenweg betreten, ſie, der die weich beſtreuten Gänge ih⸗ res ſonnigen Gartens nicht weich genug ſind! und dazu haſt Du ſie uͤberreden können! Mut⸗ ter?“ 3 „Das zu thun, wuͤrde ich nich woht hůten,⸗ verſetzte ſie mit ſchlauem Lächeln!„ich habe nur ihre Wißbegierde erregt. Wenn aus ihr etwas werden ſoll, wird die Sehnſucht jene zur That entflammenz denn noch ſchlummern die Leiden⸗ ſchaften tief in der Bruſt, welche Liebe noch nicht beruͤhrt hat; aber ich kenne den Feuerſtein, der dem Stahle des kälteſten weiblichen Herzens
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