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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 4
Entstehung
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wer die Eitelkeit und Selbſtſucht in der eignen Bruſt gluͤcklich bekämpft hat, ob er auch nur für ſich ſelbſt zu leben ſcheint, doch in derWühe fuͤr die Welt lebt.

Meine Zeit war abgemeſſen; 8. mußte die unbemerkte, mir theure Familie, die in ſtiller Thätigkeit ein inneres Gluͤck genoß, daß ihr die große Welt ſchwerlich vergoͤnnt haben wuͤrde, wieder verlaſſen. Eine Familie, die mit der Wuͤrde eines vorgeruͤckten Alters geſchmuͤckt, von

froher Kinderunſchuld erheitert, und von maͤnn⸗ licher, ernſter Treue bewacht, nur die Ueberzeu⸗ gung gewährt, daß ein wahres patriarchaliſches

Leben auch noch unter den gebildetſten Menſchen Statt finden kann, Hedwiga hatte ihre wahre Heimath gefunden.

Ich habe das ſchweizeriſche Frigut ſpaͤter beſucht, und fand nur kleine menſchliche Verän⸗ derungen vor. Die Kinder waren größer und tuͤchtiger, der Großvater obgleich noch ruͤſtig und⸗ munter, doch ſichtbar älter geworden. Die Groß⸗

mutter war vorausgegangen. Sie hatte nur

Seligkeit mit Seligkeit umgetauſcht. Sie war mit dem Ausgange des ſiebenten Jahres froͤhlich