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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 4
Entstehung
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Noch denſelben Abend, als wir Alle im heiteren Kreiſe vor dem Hauſe ſaßen und die ſchone Nacht genoſſen, die eine ſo tiefe Stille verbreitete, daß ein mehr als eine viertel Meile entfernter Waſſerfall deutlich ſeine fröhliche Stimme mit den unſ'rigen vermiſchte, und keine Luft die klaren Flammen der vor uns ſtehenden Kerzen bewegtez an dieſem ſchönen Abende konnte ich nicht umhin, Axel an ſeine fluchtaͤhnliche Trennung von mir in Rom mit einem kleinen Lächeln zu erinnern; er ſah mich wehmuͤthig an, ohne mit Worten etwas zu erwiedern. In demſelben Augenblicke klang ich kann nicht ſagen wo, denn es ſchloß zu gleicher Zeit die Begriffe von Nähe und Ferne in ſich ein ſonderbar befremdender Ton in der Lüft. Er hob wie ein nahes, ſcharfes Geſchrei an und verhallte in einen ſanften Klagelaut, in lange, melodiſche, hinſchmelzende Akkorde uͤbergehend, die ich nur mit dem Geſange eines ſogenannten ſterbenden Schwans zu vergleichen weiß. Ich ſah die Freunde betroffen an. Sie ſchienen nicht mein Erſtaunen zu theilen, aber eine ſchmerz⸗ liche Wehmuth ſtand in jedem Blicke, den der