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als ſie aber in ein kleines, an das Wohnzimmer ſtoßende Cabinet getreten waren, und die Die⸗ nerin die Thuͤre deſſelben eröffnen wollte, war Uulla's Blick in einen uͤber dem kleinen Camin angebrachten Spiegel gefallen, vor welchen die Dienerin ſo eben im Begriff war, den Luchter dicht hinzuſtellen; und gls die Ungluͤckliche die WVerunſtaltung ihrer Zuͤge erblickte, war ſie mit jenem Geſchrei in ihre Arme geſunken.—
Sie wurde indeſſen bald zu ſich ſelbſt ge⸗ pracht, und in das Zimmer hineingefuͤhrt, und da ihr an phyſiſchen Kraͤften nichts zu fehlen ſchien, hieß man ſie, an dem Camin ſich nieder⸗ laſſen. Alle umgaben ſie mit ſanfter, zärtlicher Schonung. Aber als waͤre ſie nun erſt aus einem beruhigenden Traume zu der fuͤrchterlichen Wirklichkeit, zu der zerſchmetterndſten Gewiß⸗ heit, zu dem verlornen Spiel ihres Lebens er⸗ wacht— ſtarrte ſie alle mit wilden Blicken an; doch war es als ſcheueten ſich dieſe, ſich auf Guſtav zu heften.— Jider Buſen fühlte ſich beklommen.— Ihr Blick haftete zuletzt wie unwillkuhrlich auf dein auf dem Tiſche gebliebenen offnen Schreiben.—


