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vermißt; ſie durften wohl ſo ſagen, denn er pflegte ſonſt nie das Haus zu verlaſſen.„Son⸗ derbar!“ bemerkte Ulla gleichgultig⸗„eben, wenn man ihn ein Mal brauchen will, iſt er nicht da;“ aber bei ſich ſelbſt flüſterte ſie nachdenk⸗ lich:„Nein, ich habe ihm keinen Befehl gege⸗ ben!— Aber ich muß an ein Fatum glauben. — Wie ſonderbar bricht doch jener Traum in mein Leben hinein— ohne meinen Willen iſt der Hund hergekommen, warum mußte er wieder weglaufen? warum den andern nach ſich zichen? — Jo, ich wage wieder dem Gluͤcke zu vertrauen!“
Noch denſelben Abend erſchien Ulla, vollig gefaßt, in einem kleinen Zirkel bei der Tante, wo auch Axel und der General ſich einfanden. Der Erſte war bleich und leidend.— Er hielt ſich von Ulla entfernt, obgleich er ſie mit unver⸗ wandtem, düſtern Blicke betrachtete.— Sie war heiter, wie gewöhnlich, nur Axel warf ſie in un⸗ bemerkten Momenten einen halb ſchmerzlichen, halb troſtenden Blick zu.— Sie hatte uͤbrigens einen Entſchluß gefaßt, den ſie ſogleich in Aus⸗ fuͤhrung brachte, indem ſie dem General in der nächlen vertrauten Unterredung, wie triumphirend⸗


