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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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ſtieg, er ſchlich um den Felſen herum, und na⸗ hete ſich der Huͤtte von der andern Seite⸗ Seine Vermuthung traf ein. Unweit der Huͤtte, doch noch fern genug um in derſelben nicht gehoͤrt zu werden, zeigte ihm das helle

Mondlicht Axel, der in ſeinen Mantel einge⸗

huͤllt auf dem weichen Mooſe tief zu ſchlafen ſchien, doch als er ihm näher trat, während der

Hund befremdet, doch ohne einen Laut von ſich

zu geben, ſo weit entfernt blieb, als der Strick es zuließ, bemerkte er, wie alle Zuͤge des blei⸗ chen kräftigen Geſichtes ſich unruhig bewegten; die Bruſt hob ſich muͤhſam, die Faͤuſte waren geballt, es ſchien als wollte ſich der Geiſt einem böſen Traume entreißen, wobei die Bande, welche

den Körper feſſelten, maͤchtiger waren als ſein

Wille. Guſtav kam ihm zu Huͤlfe.

Ohne die Gefahr zu bedenken, der ein ſchnell abge⸗ brochener, kunſtlicher Schlaf Leib undGeiſt bloßſtellen kann, ruͤttelte er ihn heftig. Es gelang endlich, ihn der zauberiſchen Feſſeln zu entbinden. Axel fuhr wie erſchrocken auf, und ſtarrte ihn verwirrt an.Wo bin ich? ſtammelte er heftig, doch mit matter Stimme.