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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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wenn auch mein Leben wohl werde ich ihm, aber nie das Gluͤck meines Lebens fremder Will⸗ kuͤhr aufopfern koͤnnen.

Langſam erhob er ſich, und noch ein Waluergt bens in der Gegend umherblickend, ob noch nicht, nach dem Verlaufe von mehr als einer Stunde, ſein Freund zu entdecken waͤre, ſtieg er an der andern Seite der Anhöhe herunter, in der Hoff⸗ nung auf ſolche Weiſe ſchneller nach der Aus⸗ ſpannung zu gelangen, wo man vielleicht ſchon lange mit Unruhe auf beide Reiſende mit dem Nachteſſen wartete. Doch gleich am Fuße der Anhohe blieb er horchend ſtehen, denn ganz in der Nähe ließ ſich eine, wie es ſchien menſch⸗ liche, aber dabei gedämpfte Stimme, in einzel⸗ nen ſchnarrenden Tönen vernehmen, die von einem klaͤglichen, thieriſchen Wimmern unterbro⸗ chen wurde.

Guſtav theilte die Gebüſche ſchnell und war eben im Begriff in eine kleine von Felſen einge⸗ ſchloſſene Ebene, die von dem Monde hell be⸗ leuchtet war, herauszutreten, als die Erſcheinung, welche ſich ſeinem Blicke darbot, ihm plötzlich den Fuß zurückzog, und ein kalter Schauder