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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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feierlich:Legen Sie die Hand auf den Fuß ihres Gottes, und ſchwoͤren Sie mir, daß Sie Wahr⸗ heit geſprochen. Die Nonne trat bleich und verlegen zuruͤck. Unverſchämter Knabe! rief dagegen die Pförtnerin, und zog ſie ziemlich unſanft von dem

Gitter;Wer erlaubt Euch ſolche Aufforde⸗

rung an die, welche in Froͤmmigkeit und Heilig⸗ keit weit uͤber Euch und die Welt erhaben iſt? Mein Recht, und Gottes Gerechtigkeit! erwiederte ſie mit Faſſung.Verzeiht dem Armen, der ungern die letzte Hoffnung aufgiebt. Hoch⸗ wuͤrdige Schweſter! ich bin Seraphinens Kind, hergekommen nur, um ihren Segen zu empfangen. Hat ſie denn nichts nachgelaſſen? Ihr Nachlaß ſiel die Pfoͤrtnerin auf's

neue eingehoͤrt dem Kloſter.

Ich will dieſen demſelben nicht ſtreitig ma⸗ chen, fuhr das immer muthiger werdende Mäd⸗ chen fort;aber es werden ja doch wohl Papiere ohne Werth fuͤr das Kloſter, ein Andenken fuͤr

mich, gefunden ſeyn? Ich bitte, milden Sie

mich bei der Prninah⸗