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„Warum?“ fragte der Prediger laͤchelnd. „Von vielen Gruͤnden nur Einen,“ erwiderte Lothar.„Die Welt ſoll ſehen⸗ daß das wahre Gluͤck des Lebens nicht ſo abhaͤngig von ihr iſt, wie ſie ſich wohl ein⸗. bildet, und zugleich erfahren, daß es keinen Zuſtand im Leben giebt,— er ſey auch noch beſchraͤnkter als der unſerer verewigten Freun⸗ din, die mehr als zwei Drittel des Lebens auf einem Schmerzenslager zubrachte, und nur die Fruͤhlingsluft genoß, die ihren Kerker ſpaͤrlich durchſtroͤmte— daß er ja, ſo wie ihr Leben, eine Quelle des wahren Gluͤcks fur ſich ſelbſt und Andere werden kann, ſo
lange nur das Herz warm ſchlaͤgt, und der
Geiſt frei bleibt.— Ihrem Andenken nun ſey die Begebenheiten meines Lebens, ſo wie es ſelbſt, gewidmet!“— „und welchen Titel ſoll ich daruͤber ſchreiben?“ „Hm!“ erwiderte Lothar,„iſt denn eben ein Titel nothwendig?“


