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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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auch entſagen mußte, in der Welt wieder aufzutreten, doch forderte ſie weiblich ſtreng, treu beſorgt fuͤr die Ehre Lothars, daß nie der Schleier der Vergangenheit gehoben wer⸗ den duͤrfte.

Er ging laͤchelnd alles ein. Er fand ſich ſelbſt in der Bedingung, daß erſt ihr Sohn in reiferen Jahren erfahren ſollte, wem dieſer das Leben zu verdanken hatte, obgleich ſeine liebkoſenden Lippen oft nahe daran waren, ſein Gelubde zu brechen; nur Thereſens Bei⸗ ſpiel gab ihm Staͤrke, die neue, unerwartete und erſehnte Freude zu bezwingen. Aber jeder verſchwieg dem andern, daß ſie insge⸗ heim geſinnt waren, dem Sohn einmal, wenn die Zeit gekommen, die Wahrheit nicht ganz

enthuͤllt mitzutheilen. Lothar beſaß noch ſei⸗

nen Erlaubnißſchein zur Trauung in der Stille, welcher genug war, um den vertrauten Freund, der dieſe verrichten ſollte, uͤber dies in ſeinen Amtsberuf eingreifende Geheimniß zu beruhigen.